Donnerstag, 24. Juli 2014

Die wilde Nordsee und das Mäusekind

Ha! Das könnte auch der Titel einer Kindergeschichte sein. Ist es aber nicht - bisher.
Ich bin also wieder zurück aus den Dünen, wo es wieder wunderschön war. Die Nordsee zeigte sich von allen Seiten. Mal tief und stürmisch, mal flach und ganz ruhig. Aber die Wellen türmten sich auch mal, wenn die Sandbänke bis ganz vorne gedrückt worden waren. Da hieß es dann in die Wellen tauchen und kreischen. Das darf man bei kaum 20 Grad Wassertemperatur. Ein Highlight war das Buch "Die Seele des Ozeans" von Britta Strauß. Dieses Buch direkt am Meer zu lesen ist wirklich sagenhaft. Aber auch der Wikingerhafen in Borg Havn war etwas Besonderes. Hvide Sande hingegen zeigte sich erneut von seiner besten Seite. Das Fischerdörfchen ist einfach idyllisch und die Umgebung wunderschön. Zum Schreiben kam ich dieses Mal nicht so, aber am Ringkøbing Fjord bei Sonnenschein und Eis kamen dann doch einige Seite zusammen. Samuel aus "Flüstern der Ewigkeit" geht zurzeit einen schweren Weg, da passte Sonne, Sand und Meer auch nicht so. Ist aber nicht schlimm, fast 300.000 Zeichen sind dennoch fertig. Ihr merkt, mein Urlaub war schön und ich werde wohl noch lange vom Wind, der durch die Dünen rauscht, träumen.
So, und jetzt mal zu dem Mäusekind, was im Titel Erwähnung findet. Ihr mögt Mäuse nicht? Dann werdet ihr mich wohl nicht verstehen. Oder könnt ihr an keinem verlassenen Tierbaby vorbeigehen? So wie ich? Dann wisst ihr, wie ich mich gefühlt habe, als ich am Sonntag auf unserem Gartensteinweg plötzlich ein winziges Mäusebaby fand. Ich dachte zuerst, es ist tot, als ich es aber in die Hand nahm, bewegte es sich und ich starrte erstmal fassungslos auf dieses winzige Etwas, das kaum drei Zentimeter groß war (wenn man den Schwanz nicht mitrechnet). Was tun? Der Natur überlassen? Haben mir einige zu geraten. Doch ich konnte es nicht. Zumal ich befürchte, dass die Mäusemutter einer unserer Katzen zum Opfer fiel. Ich liebe Mäuse und habe mich entschieden, dieses kleine Ding aufzuziehen. Vier Tage habe ich schon geschafft und ich würde sagen, die kleine Maus ist auf einem guten Weg. Okay, sie ist mittlerweile völlig auf mich und meine Hand geprägt und die Sache mit dem späteren Auswildern wird wohl schwer, aber sie lebt und gedeiht und ich bin gespannt, wann sie die Augen öffnen wird. Und ihr könnt euch vorstellen, dass sie natürlich in einem Decoxe Band auftauchen wird. In welchem weiß ich noch nicht. Ihr werdet es sehen. Vielleicht wird Trudi, die kleine Maus, ja eine Ziehmama wie ich. Und da wir das Kleine am Anfang in einem Emily-Erdbeer-Puppenhut wärmten und sie wirklich wie ein Vögelchen piepst, haben wir sie gestern Emily Pieps getauft. Wie es weitergeht müssen wir dann sehen, wenn sie groß ist. :-D






1 Kommentar:

  1. Emily Pieps hat es leider nicht geschafft und ist über die Regenbogenbrücke gegangen. :'(

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