Es begann vor Jahren, ich dachte nicht einmal daran, einmal zu schreiben. Ich war noch so unbedarft, so jung, ein Kind eben. Trotzdem spukten auch da schon Geschichten und Figuren um mich herum, wie Geister, die ich zwar spürte, aber noch nicht zu fassen bekam. Ich konnte auch noch kein vollständiges Bild weben, aber das war damals nicht wichtig, nur das Gefühl im Spiel zählte. Ich traf ihn in einem meiner einsamsten Momente, auf einer Treppe, im Flur meines Elternhauses. Ich weiß nicht mehr, warum ich einsam war, oder wie alt ich damals gewesen bin. Aber diese Szene leuchtet aus meinen Erinnerungen hervor, wie ein Stern in tiefster Dunkelheit. Vielleicht fühlte ich mich von allen unverstanden, mit meinen abenteuerlichen Geschichten, die meine Gedanken beherrschten. In mir klaffte zudem ein kleines Loch, das ich füllen wollte. Etwas fehlte mir, doch ich kam nicht darauf, was dieses fehlende Puzzleteil sein könnte.
Bis ich sein Flüstern hörte: "Ich bin hier ..."
Wahrscheinlich haltet ihr mich für verschroben oder verrückt, aber das ist nicht schlimm, das kenn ich schon. Und wisst ihr was? Ich liebe diese Verrücktheit, ich bin stolz darauf. Denn wie sollte ich eine Geschichte spinnen, wenn ich nicht zu dieser kleinen Verrücktheit Zugang hätte? Wie sollten sonst komplexe Personen oder ganze Welten entstehen?
Bis ich sein Flüstern hörte: "Ich bin hier ..."
Wahrscheinlich haltet ihr mich für verschroben oder verrückt, aber das ist nicht schlimm, das kenn ich schon. Und wisst ihr was? Ich liebe diese Verrücktheit, ich bin stolz darauf. Denn wie sollte ich eine Geschichte spinnen, wenn ich nicht zu dieser kleinen Verrücktheit Zugang hätte? Wie sollten sonst komplexe Personen oder ganze Welten entstehen?
