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Donnerstag, 23. Juli 2015

Flüstern der Ewigkeit

Argh, ich habe meinen Blog sträflich vernachlässigt. Aber jeder braucht auch mal eine Pause. Viele haben es trotzdem schon mit bekommen, meine beiden Jungs sind endlich veröffentlicht. Ihr denkt jetzt: Welche Jungs denn? Na, dann müsst ihr unbedingt Andrei und Samuel kennenlernen. 
Andrei lebt in der Bretagne und ist ein neu geborener Vampir, der verzweifelt versucht, mit seinem neuen Leben, das er nicht gewollt hat, zurecht zu kommen. Samuel ergeht es sehr ähnlich. Er ist der Sohn eines berüchtigten Vampirjägers und lebt zunächst in der Nähe von London, bis sein Vater ihn aus mysteriösen Gründen regelrecht nach Frankreich verschleppt. An der Hafenmole von Saint-Pol-de-Léon begegnen sie sich das erste Mal. Andrei weiß nicht, wer da eigentlich vor ihm steht und Samuel bringt es einfach nicht über sich, Andrei einfach zu töten, so wie sein Vater es sofort getan hätte. Sie fühlen sich voneinander angezogen und beginnen eine heikle Romanze. Samuel verheimlicht Andrei, dass er ein Jäger ist, kämpft aber darum, ihre Liaison vor den Männern seines Vaters geheim zu halten. Aber das ist ein hoffnungsloses Unterfangen.
Die Geschichte ist romantisch, blutig, düster und durchaus stellenweise prickelnd. Sie entführt euch in eine andere Zeit, denn wir befinden uns am Ende des 19. Jahrhunderts.
Neugierig geworden? 
"Flüstern der Ewigkeit" bekommt ihr als eBook in allen gängigen Formaten und auch als Taschenbuch. Schaut doch mal auf meine Infoseite der Homepage, da findet ihr auch eine kleine Leseprobe →  Flüstern der Ewigkeit - Buchseite
Bald startet auch eine Blogtour. Um eine Leserunde muss ich mich noch kümmern, die wird es aber sicher auch geben. Für die Facebooker unter euch könnte eine Aktion in der Buchgruppe "Zeilenspringer" interessant sein. Dort wird am letzten Juli-Wochenende eine Autorenvorstellung geplant sein, mit Interview, Kolume zur Buch-Entwicklung, Videos und einem Gewinnspiel. Falls ihr in der Gruppe seid, schaut doch mal vorbei.
So, und hier jetzt noch das Cover. ❤


Samstag, 11. April 2015

Wie ein Flüstern im Wind

Es begann vor Jahren, ich dachte nicht einmal daran, einmal zu schreiben. Ich war noch so unbedarft, so jung, ein Kind eben. Trotzdem spukten auch da schon Geschichten und Figuren um mich herum, wie Geister, die ich zwar spürte, aber noch nicht zu fassen bekam. Ich konnte auch noch kein vollständiges Bild weben, aber das war damals nicht wichtig, nur das Gefühl im Spiel zählte. Ich traf ihn in einem meiner einsamsten Momente, auf einer Treppe, im Flur meines Elternhauses. Ich weiß nicht mehr, warum ich einsam war, oder wie alt ich damals gewesen bin. Aber diese Szene leuchtet aus meinen Erinnerungen hervor, wie ein Stern in tiefster Dunkelheit. Vielleicht fühlte ich mich von allen unverstanden, mit meinen abenteuerlichen Geschichten, die meine Gedanken beherrschten. In mir klaffte zudem ein kleines Loch, das ich füllen wollte. Etwas fehlte mir, doch ich kam nicht darauf, was dieses fehlende Puzzleteil sein könnte.
Bis ich sein Flüstern hörte: "Ich bin hier ..."
Wahrscheinlich haltet ihr mich für verschroben oder verrückt, aber das ist nicht schlimm, das kenn ich schon. Und wisst ihr was? Ich liebe diese Verrücktheit, ich bin stolz darauf. Denn wie sollte ich eine Geschichte spinnen, wenn ich nicht zu dieser kleinen Verrücktheit Zugang hätte? Wie sollten sonst komplexe Personen oder ganze Welten entstehen?

Sonntag, 15. Dezember 2013

Wir sind früh dran ...


… dachte ich heute, als mein Mann sich auf den Wunsch meiner Tochter einließ und den Weihnachtsbaum schon heute einstielte. Ach was soll's, sagte ich zu mir und sorgte etwas für Plätzchenduft, indem ich mich erneut in das Abenteuer Backen stürzte. Nachdem unsere ersten Kekse vor einigen Tagen wie im Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ verbrannt waren und auch der Fertigteig ziemlich furchtbar gewesen war, machte ich es heute traditionell mit Rezept − wie es sich gehört. Weihnachtslieder dudelten, mein Mann und meine Kleine schmückten mit Hingabe den Baum, wie jedes Jahr, und ich fühlte das erste Mal ein kleines Weihnachtsgefühl. Irgendwie ist mir das in den letzten Jahren abhanden gekommen. Irgendwo hab ich es verloren und ich finde es einfach nicht mehr wirklich wieder. Doch heute griff ich zur Gitarre, natürlich nach den Plätzchen, und erinnerte mich an die Lieder, die ich früher geliebt hatte. Langsam, ganz langsam keimte der Same, aber er wagte sich noch nicht hervor. Ob ich mein früheres Weihnachtsgefühl finde? Nein. Es ist fort. Das spüre ich und es macht mich traurig. Also begebe ich mich auf die Suche nach einer neuen Empfindung, die vielleicht einer anderen Wurzel folgt. Wer weiß, wo diese vorgedrungen ist und was dort verborgen liegt. Ich hoffe wirklich, dass ich es schaffe, dieses Geheimnis bis Weihnachten für mich zu lüften …