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Donnerstag, 10. September 2015

Hörbuch - Distant Shore


Ich bin ein Landei. Wirklich. Das habe ich wieder gemerkt, als ich durch Düsseldorfs Innenstadt fuhr und von all dem Großstadtrummel schwer geschockt war. Nun ja, geschockt vielleicht nicht, eher abgeschreckt. Ich verrate euch jetzt nicht, wie lange ich durch die Straßen gekurvt bin, um einen Parkplatz zu finden. Ich kam aber doch irgendwann in dem Tonstudio an, in dem meine Irland-Novelle → Distant Shore als Hörbuch aufgenommen werden sollte. Dies ist nicht das erste Mal, dass ich Texte einspreche, aber dies hier hatte schon eine völlig andere Gewichtung.
Das kleine Studio fand ich richtig cool. Normalerweise wird hier ordentlich gerockt, aber gestern wurde ein Hörbuch aufgenommen. Mein Hörbuch. Wow, die Erkenntnis muss ich erst einmal sacken lassen. So ganz realisiert hab ich es auch noch nicht. Hallo, Audible und iTunes, Ben und Hanna kommen!

Donnerstag, 3. September 2015

An diesem fernen Strand ...

Als ich "Distant Shore" damals schrieb, träumte ich davon, dass diese Novelle sich weiter entwickelt, dass ich mehrere Teile schreiben darf. Als der Oldigor Verlag die Zusage für eine Veröffentlichung gab, sagte ich noch nicht viel zu dem Thema, ich wollte abwarten, aber es spukte weiter in meinem Kopf herum. Ich ahnte noch nicht, was sich daraus entwickeln würde. 
Ich schrieb die Novelle aus einer Sehnsucht heraus. Irland wollte nicht aus meinem Kopf und ich wollte wenigstens schriftstellerisch wieder in die smaragdgrüne Insel eintauchen. In meinen Gedanken schwirrte die Idee einmal etwas im Stil von Cecelia Ahern zu schreiben. Eine Liebesgeschichte mit einem Hauch Mystik, oder einem besonderen Wegweiser für ein neues Leben. Das ist mir teilweise auch gelungen, aber Ben und Hanna hatten oft ihren eigenen Kopf und ich fügte mich den beiden, ließ sie selbstständig agieren. Ich wusste im Vorfeld noch nicht einmal besonders viel von dem Plot, als ich begann. Die Geschichte entstand während des Schreibens, was ich selbst als sehr spannend empfand. Ich wusste sofort, dass ich wie bei meinen Sídhe im Südwesten sein möchte und so kam ich auf die Tralee Bay. Leider war ich genau an dieser Küste noch nicht gewesen, aber das machte sie gerade so interessant für mich. Ich googelte nach Bildern, nach Infos und über Internetmaps verfolgte ich die Straßen und Wege, um einen Überblick zu bekommen. 

Donnerstag, 6. August 2015

"Distant Shore" geht zu KopfKino

Sicher habt ihr euch schon gewundert, warum meine Irland-Novelle DISTANT SHORE zurzeit nicht erhältlich ist. Das hat folgenden Grund: Die Geschichte wird (leicht überarbeitet) neu veröffentlicht werden! Ich habe Kontakt zu dem wunderbaren KopfKino-Verlag bekommen, weil der Verleger auf Bens und Hannas Geschichte aufmerksam wurde. Und da KopfKino auf Novellen spezialisiert ist und mir noch einige andere Optionen für „Distant Shore“ anbot, hat der Oldigor-Verlag meinen kleinen Irland-Liebling freigegeben. Jetzt wird es noch zwei weitere Teile geben, zu jeder Story ein Hörbuch bei audible und iTunes, und zum Schluss ein Sammelband (Taschenbuch) mit allen Geschichten. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und bin sicher, dass sich „Distant Shore“ in der besonderen Welt von „Mein KopfKino“ zu Hause fühlen wird.
Und wenn ihr wissen wollt, wie sich das alles entwickelt hat, schaut doch mal in diesen Link. Das ist schon eine eigene Geschichte für sich. Auf der Verlagsseite gibt es darüber eine wunderbare Kolumne und ein kleines Einstandsinterview von mir. Schaut doch mal rein → Tanja Bern unterschreibt für KopfKino-Projekt
 

Freitag, 16. Januar 2015

Blogger und Autoren, oder wie man den schmalen Grat findet


Ich gebe ehrlich zu, ich bin verunsichert. Wieder habe ich von einem Blogger einen Artikel gelesen, wo klar wird, dass diese Buchmenschen sich oft regelrecht belästigt fühlen. Man drängt sich ihnen auf, macht ihnen ominöse Angebote oder setzt sie unter Druck. Ehrlich gesagt macht mich das traurig. Sollten wir als Buchmenschen nicht zusammenarbeiten? Vernünftig? Stattdessen höre ich immer öfter, dass sich Blogger zurückziehen, weil sie nicht mehr wagen, ehrliche Rezensionen zu schreiben, aus Furcht, es könnte ein Shitstorm entstehen. Aber eigentlich gibt es doch gar nicht das ultimative Buch, was allen perfekt gefällt. Wie soll das möglich sein? Ich für meinen Teil bevorzuge Leser und Rezensenten, die mein Buch in Ruhe lesen, sich damit beschäftigen und dann ihre ehrliche Meinung sagen. Und diese kann eben sehr vielfältig sein.
Ich denke, das Problem ist einfach, dass die Parteien oft kaum Verständnis füreinander aufbringen, wie so oft im Leben. Aber wir brauchen doch einander! Wir geben den Bloggern die Geschichten − sie helfen uns, diese bekannter zu machen. Was geschieht aber, wenn es plötzlich zu viele Romane gibt und der Stapel ungelesener Bücher in ungeahnte Höhen steigt? Dann muss man auch liebgewonnene Autoren schon mal absagen, weil es die Zeit einfach nicht zulässt, noch mehr anzunehmen. Eigentlich ist lesen ja ein Hobby, aber bei einigen Bloggern habe ich das Gefühl, dass sie davon teils total überfordert sind, weil von seitens der Verlage oder der Autoren immenser Druck entsteht. Sorry, aber ich finde das furchtbar. Es ist doch positiv, wenn sich die Rezensionen verteilen, wenn der eine nach zwei Wochen, der andere nach fünf und der dritte nach drei Monaten eine Bewertung schreibt. Dann hat man einen stetigen Strom, der nur langsam abebbt. Oder nicht?