Das Besondere an dem Buch ist für mich, dass es in meiner Heimatstadt spielt. Ehrlich gesagt hätte ich niemals gedacht, dass ich mal einen Krimi schreiben werde, geschweige denn, dass der in Gelsenkirchen spielt. Aber damals setzte mir meine Agentin einen Floh ins Ohr und obwohl ich Crime lieber im Fernsehen schaue, wog ich doch den Gedanken hin und her. Joshua hat mir dann die Entscheidung abgenommen, als er plötzlich beim Kaffee vor mir in der Küche "auftauchte". Er sagte gar nichts, stand nur da und sah mich an. Da wusste ich, wer er ist, was er beruflich macht und dass er die Gabe hat, Geister wahrzunehmen. Ich glaube, ich saß fünf Minuten mit erhobener Kaffeetasse da und wunderte mich.
Hier findet ihr das, was mich bewegt. Geschichten, inspirierende Bilder und Texte, aber vor allem Kolumnen.
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Dienstag, 5. Mai 2015
Freitag, 13. Februar 2015
Shades of Grey
Da sind wir also bei dem allseits beliebten Thema zurzeit. Also ehrlich gesagt, mich stört der Hype nicht. So viele stöhnen, es würde sie nerven, andere fiebern dem Film entgegen und viele, sehr viele Leser schwören auf die Bücher. Und ich? Verflixt! Eigentlich dürfte ich gar nicht mitreden, denn ich kenne die Bücher gar nicht. Ich weiß nur, worum es geht und kenne den Filmtrailer. Ich finde Mr. Grey im Trailer übrigens ziemlich heiß, auch wenn ich ihn ständig als Sheriff in "Once upon a Time" sehe. Ich verfolge das Ganze mit Interesse und wundere mich nur, warum so viele Frauen plötzlich dominiert werden wollen. Da entsteht bei mir ein großes Fragezeichen, aber wer weiß schon von den geheimsten Träumen der anderen. Wahrscheinlich wollen wir alle nur den Mann, der uns sagt, wo's langgeht, der das Geld hat, der uns ein bisschen fesselt ... Halt! Stopp! Also fesseln lasse ich mich lieber von Geschichten und ehrlich gesagt, hasse ich es, wenn man mir vorschreiben will, was ich zu tun und zu lassen habe. Ha! Mein Mann kann da ein Lied von singen. Das bringt mich aber in eine Problemlage. Immer mehr wird den Autoren suggeriert, man müsse dem Markt entgegenschreiben. Ich habe da für mich einen Kompromiss geschlossen und versuche wirklich sehr vielseitig zu sein. Aber ich habe meine Grenzen, oder besser gesagt, meine Protagonisten haben ihre Grenzen. Die lassen sich nichts von mir sagen, haben ihren eigenen Kopf und leben so, wie sie es für richtig halten ... in meinen Büchern natürlich. Und ehrlich gesagt, würden meine weiblichen Protagonisten entrüstet mit dem Kopf schütteln, wenn da ein Mr. Grey kommen würde. Also zuerst nicht, der ist ja im Trailer richtig süß, aber wenn es dann in diese Sexkammer gehen würde ...
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Freitag, 16. Januar 2015
Blogger und Autoren, oder wie man den schmalen Grat findet
Ich gebe ehrlich zu, ich bin
verunsichert. Wieder habe ich von einem Blogger einen Artikel gelesen, wo klar
wird, dass diese Buchmenschen sich oft regelrecht belästigt fühlen. Man drängt
sich ihnen auf, macht ihnen ominöse Angebote oder setzt sie unter Druck.
Ehrlich gesagt macht mich das traurig. Sollten wir als Buchmenschen nicht
zusammenarbeiten? Vernünftig? Stattdessen höre ich immer öfter, dass sich Blogger
zurückziehen, weil sie nicht mehr wagen, ehrliche Rezensionen zu
schreiben, aus Furcht, es könnte ein Shitstorm entstehen. Aber eigentlich gibt
es doch gar nicht das ultimative Buch, was allen perfekt gefällt. Wie soll das
möglich sein? Ich für meinen Teil bevorzuge Leser und Rezensenten, die mein
Buch in Ruhe lesen, sich damit beschäftigen und dann ihre ehrliche Meinung
sagen. Und diese kann eben sehr vielfältig sein.
Ich denke, das Problem ist einfach, dass die Parteien oft kaum Verständnis füreinander aufbringen, wie so oft im Leben. Aber wir brauchen doch einander! Wir geben
den Bloggern die Geschichten − sie helfen uns, diese bekannter zu machen. Was
geschieht aber, wenn es plötzlich zu viele Romane gibt und der Stapel ungelesener
Bücher in ungeahnte Höhen steigt? Dann muss man auch liebgewonnene Autoren schon
mal absagen, weil es die Zeit einfach nicht zulässt, noch mehr anzunehmen.
Eigentlich ist lesen ja ein Hobby, aber bei einigen Bloggern habe ich das Gefühl,
dass sie davon teils total überfordert sind, weil von seitens der Verlage oder
der Autoren immenser Druck entsteht. Sorry, aber ich finde das furchtbar. Es ist
doch positiv, wenn sich die Rezensionen verteilen, wenn der eine nach zwei
Wochen, der andere nach fünf und der dritte nach drei Monaten eine Bewertung
schreibt. Dann hat man einen stetigen Strom, der nur langsam abebbt. Oder
nicht?
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Menü der Geister
Heute ist eine Kolumne von mir auf LITERRA veröffentlicht worden. Ich erzähle ein wenig von der Dinnerlesung auf Schloss Berge:
"Als ich damals begann, an meinem Mystery-Krimi zu arbeiten, flog mir sofort die Idee zu, die Wasserburg Schloss Berge als eine der Kulissen zu nutzen. Zwar wusste ich noch nicht, inwieweit ich das schöne Gebäude einsetzen würde, aber es sollte Teil von „Ruf der Geister“ werden. Sehr oft gehe ich mit meiner Familie am Schloss und der anliegenden Parkanlage spazieren, wir wandern um den See, rodeln im Winter die Hügel hinab und füttern die Enten. An einem verschneiten Wintertag war ich aber allein an dem zugefrorenen Wasser. Zwischen Schneeflocken und Nebel keimte dann das Bild des Geistes in mir auf und ich wusste, Joshua wird dort eines der Mordopfer finden …
Die Kulisse ist also etwas Besonderes für mich. Auch Birgit Salutzki, Inhaberin der Event-Agentur Musenland, wohnt im Nachbarort und fühlte eine ähnliche Faszination für das Schloss.
Als sie mir von ihrem Plan erzählte, dort eine außergewöhnliche Dinnerlesung zu veranstalten, war ich sofort Feuer und Flamme, denn für sie war klar, dass mein Buch der Hauptbestandteil sein sollte ..."
"Als ich damals begann, an meinem Mystery-Krimi zu arbeiten, flog mir sofort die Idee zu, die Wasserburg Schloss Berge als eine der Kulissen zu nutzen. Zwar wusste ich noch nicht, inwieweit ich das schöne Gebäude einsetzen würde, aber es sollte Teil von „Ruf der Geister“ werden. Sehr oft gehe ich mit meiner Familie am Schloss und der anliegenden Parkanlage spazieren, wir wandern um den See, rodeln im Winter die Hügel hinab und füttern die Enten. An einem verschneiten Wintertag war ich aber allein an dem zugefrorenen Wasser. Zwischen Schneeflocken und Nebel keimte dann das Bild des Geistes in mir auf und ich wusste, Joshua wird dort eines der Mordopfer finden …
Die Kulisse ist also etwas Besonderes für mich. Auch Birgit Salutzki, Inhaberin der Event-Agentur Musenland, wohnt im Nachbarort und fühlte eine ähnliche Faszination für das Schloss.
Als sie mir von ihrem Plan erzählte, dort eine außergewöhnliche Dinnerlesung zu veranstalten, war ich sofort Feuer und Flamme, denn für sie war klar, dass mein Buch der Hauptbestandteil sein sollte ..."
Hier geht es weiter → LITERRA
Hier ist eine → Fotostrecke
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Schloss Berge
Freitag, 26. September 2014
Dinnerlesung "Crime im Schloss"
Auch hier möchte ich mal die wunderschönen Eindrücke von unserer Dinnerlesung auf Schloss Berge posten. Hier gibt es übrigens schon mal einen schönen Nachbericht der → WAZ
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Montag, 17. März 2014
Leipziger Buchmesse 2014
Auch eine mehrstündige Fahrt vergeht wie im Flug, wenn drei Autorinnen ohne Pause anregende Gespräche haben. Wir fuhren dem Sonnenaufgang entgegen und ich freute mich, endlich wieder zur Buchmesse nach Leipzig unterwegs zu sein. Für mich war es etwas Besonderes, denn ich machte mich das erste Mal mit Gleichgesinnten auf, und dieses Mal sollte die Messe das Hauptaugenmerk sein. Damals, vor vier Jahren, entwickelte sich der Leipzigbesuch zu einem Familienevent − schön, aber völlig anders.
Birgit Salutzki, Christine Eisel und ich kamen im strahlenden Sonnenschein am Messeparkplatz an und genossen das rege Treiben. Eine haushohe Rose ruhte vor dem künstlich angelegten See der Hallen und brachte etwas Edles, Zauberhaftes an diesen Ort. Im Inneren wölbte sich die Glaskuppel über die Bücherstände und Menschen, als wollte sie uns beschützen.
Mit einem Dauerticket in der Hand wagten wir uns ins Getümmel und besuchten als Erstes die Halle 1, wo die Manga Convention ausgelagert war. Hier betraten wir eine völlig neue Welt, die sehr nach meinem Geschmack war. Mein erster Satz an meine Kolleginnen war: „Besser ihr lasst mich hier nicht alleine, sonst kaufe ich die Halle leer.“ Denn ja, ich liebe Manga-Comics − nicht alle, aber gewisse Stilrichtungen.
Samstag, 18. Januar 2014
Kolumne Leuchtfeder
Harry Michael Liedtke hat wirklich einen tollen Bericht über den Krimigottesdienst geschrieben. Ich freue mich über das positive Feedback und dass die Veranstaltung überall so guten Anklang gefunden hat.
Zitat:
Das ist doch mal eine originelle Idee: Ein Krimi-Gottesdienst!
In einer Kirche!
Unter dem Motto "Tatort Kirche" lud der evangelische Arbeitskreis "Gottesdienst" an der St. Ida Kirche in Gelsenkirchen-Buer am Sonntag, den 12. Januar zu einer Liturgie der besonderen Art.
Eingeflochten in die Zeremonie eines Gottesdienste, las die bekannte Autorin Tanja Bern einige kurze Passagen aus ihrem Mystery-Krimi "Ruf der Geister" – einem Detektivroman um Mord und Sühne aus dem Genre der Phantastik. Der aus Pastorin Sabine Mosel, Pfarrer Eckehard Biermann, Astrid Schiwy, Anne Butelmann, Barbara Sulkowski, Erwin Mosel und Organist Nico Bosco bestehende Gottesdienstkreis ging bei den Predigten und während einer Podiumsdiskussion, an der auch die aus Gelsenkirchen stammende Schriftstellerin teilnahm, inhaltlich auf die Buchauszüge ein und setzte sie in einen theologisch-religiösen Kontext. [...]
Hier geht es zu dem Artikel, wo es auch einige Bilder zu sehen gibt:
Zitat:
Das ist doch mal eine originelle Idee: Ein Krimi-Gottesdienst!
In einer Kirche!
Unter dem Motto "Tatort Kirche" lud der evangelische Arbeitskreis "Gottesdienst" an der St. Ida Kirche in Gelsenkirchen-Buer am Sonntag, den 12. Januar zu einer Liturgie der besonderen Art.
Eingeflochten in die Zeremonie eines Gottesdienste, las die bekannte Autorin Tanja Bern einige kurze Passagen aus ihrem Mystery-Krimi "Ruf der Geister" – einem Detektivroman um Mord und Sühne aus dem Genre der Phantastik. Der aus Pastorin Sabine Mosel, Pfarrer Eckehard Biermann, Astrid Schiwy, Anne Butelmann, Barbara Sulkowski, Erwin Mosel und Organist Nico Bosco bestehende Gottesdienstkreis ging bei den Predigten und während einer Podiumsdiskussion, an der auch die aus Gelsenkirchen stammende Schriftstellerin teilnahm, inhaltlich auf die Buchauszüge ein und setzte sie in einen theologisch-religiösen Kontext. [...]
Hier geht es zu dem Artikel, wo es auch einige Bilder zu sehen gibt:
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Montag, 14. Oktober 2013
Interview mit Joshua
Joshua, die alte Plaudertasche, hat in diesem Interview so einiges über mich verraten. Wer also schon immer wissen wollte, mit welchen "Drogen" ich schreibe oder wie ich ihn kennen gelernt habe, hier wird es verraten. Einfach auf das Bild klicken.
© Aleksandar Todorovic - Fotolia.com
Donnerstag, 15. August 2013
Bürgermeister und Kolumne
Am Montag war ich bei Uli Pätzel, dem Bürgermeister von Herten, den ich durch meinen alten Beruf schon viele Jahre kenne. Auch er folgt nun dem Ruf der Geister. Hier ist ein schöner Bericht darüber: → Besuch im Rathaus
Auch meine kleine Kolumne über die Lesung
im Café Stilbruch ist online gegangen ist. Natürlich will ich euch das nicht
vorenthalten. → LITERRA - Café Stilbruch
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Freitag, 8. März 2013
Lesung bei Susanna Ernst
Am 2. März war ich auf der wundervollen Wohnzimmerlesung von Susanna Ernst. Ich durfte dort auch eine Kurzgeschichte lesen und hatte wirklich einen tollen Tag. Schaut doch mal in Beates Kolumne hinein → Bericht von Buch-Plaudereien
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