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Donnerstag, 11. Juni 2015

Schattenhauch

Es begann alles mit einem ziemlich urigen Traum. Ich stand im Dunkeln in einem Zelt und beobachtete zwei Jugendliche. Wie ein Voyer fühlte ich mich! Aber sie nahmen mich zum Glück nicht wahr. Das Mädchen kroch zu dem Jungen ins Zelt und ich wusste, sie hat die Aufgabe und muss prüfen, ob er wirklich ein Junge ist ... Mehr verrate ich nicht, denn ihr solltet die Szene selber lesen. Diese Sequenz schrieb ich auf, ohne etwas von dem späteren Buch überhaupt zu wissen. Ich fand es nur witzig und wollte den Traum nicht verlieren. Interessant war dabei, dass ich wusste, die Welt ist verändert. Nichts ist, wie es zuvor war. Dieses Gefühl schwebte überall in diesen Traumbildern, obwohl ich nur das Zeltinnere und die beiden jungen Leute sah.


Zur gleichen Zeit wurde in Deutschland sehr stark über das → Fracking diskutiert und ich regte mich furchtbar darüber auf. Ich finde diese Tiefenbohrungen, wo man pure Chemie in den Boden pumpt, einfach nur schrecklich. Ich gebe zu, ich bekam es auch mit der Angst zu tun, denn mein kreatives Hirn sponn das immer weiter, bis zu einem Horrorszenario. Und immer mischte sich dieser Traum ein. Das verwirrte mich richtig. Bis mir klar wurde, dass es etwas bedeuten musste. Ich setzte mich also hin, dachte nach, recherchierte über das Fracking und forschte weiter.

Dienstag, 5. Mai 2015

Buchrecherche "Ruf der Geister"

Das Besondere an dem Buch ist für mich, dass es in meiner Heimatstadt spielt. Ehrlich gesagt hätte ich niemals gedacht, dass ich mal einen Krimi schreiben werde, geschweige denn, dass der in Gelsenkirchen spielt. Aber damals setzte mir meine Agentin einen Floh ins Ohr und obwohl ich Crime lieber im Fernsehen schaue, wog ich doch den Gedanken hin und her. Joshua hat mir dann die Entscheidung abgenommen, als er plötzlich beim Kaffee vor mir in der Küche "auftauchte". Er sagte gar nichts, stand nur da und sah mich an. Da wusste ich, wer er ist, was er beruflich macht und dass er die Gabe hat, Geister wahrzunehmen. Ich glaube, ich saß fünf Minuten mit erhobener Kaffeetasse da und wunderte mich.

Montag, 2. September 2013

Wieder zurück

Das Meer musste ich zurücklassen und nun sitze ich also wieder hier und träume von dem kleinen Fischerort Hvide Sande und dem Haus in Årgab, das sich in die Dünen schmiegte, von wo aus ich nur über einen Dünenkamm laufen musste, um am Strand sein zu können. Ich höre noch das Rauschen der Wellen und spüre noch den Sand unter meinen Füßen, obwohl ich nun in meiner gemütlichen Küche sitze. Auch die Möwen rufen noch, tief in meinem Inneren. Der Geruch nach Salz und Fisch taucht wieder auf, wenn ich die Augen schließe und die alten Kutter schaukeln im kleinen Hafen im sanften Wellengang. Nicht nur die Fotos werden die Erinnerung wachhalten, vielmehr das Gefühl, das ich an dem Ort verspürt habe.
Urlaub ist etwas Wunderschönes. Doch ich kehre auch mit Sehnsucht zu meinen Geschichten zurück, die ich natürlich auch in Dänemark nicht einschlafen ließ. Mein neu erwachter Vampir Andrei ließ mich trotz sonnigen Dünen in die Katakomben von Orville van Dahlen, dem Vampirfürst, gehen. Und nur das Rauschen des Meeres glich sich. Andrei hörte es vielleicht weit entfernt in seinem dunklen Gefängnis, während ich bei strahlendem Sonnenschein, der ihn verbrannt hätte, seine Geschichte weiterschrieb.

Donnerstag, 30. August 2012

Sherlo-Con

Meine Kolumne über die SherloCon (Sherlock Holmes Convention) ist auf LITERRA online gegangen! Die Con war wirklich etwas Besonderes. Man fühlte sich wie in einer anderen Zeit. Schaut doch mal in meinen kleinen Bericht, da gibt es auch einige Fotos zu bestaunen.

Kolumne SherloCon